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Klima im Reisebus

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Gutes Klima im Reisebus in Corona-Zeiten

 

Leistungsstarke Klimatechnik sorgt in Mercedes-Benz und Setra Omnibussen für viel frische Luft. Die Corona-Pandemie hat unsere Kunden verunsichert und Reisegewohnheiten verändert. Ein großes Thema ist der Luftaustausch im Omnibus. Dank modernster Klimatechnik können Fahrer und Fahrgäste beruhigt aufatmen. Die weltweite Corona-Pandemie hat den Alltag von Reisebusunternehmen und Verkehrsbetrieben massiv verändert.

Der Reisebusverkehr war in Deutschland, so wie in vielen europäischen Ländern auch, mit Beginn der gesundheitspolitischen Maß-nahmen zeitweise verboten und läuft nur langsam wieder an. Unternehmer, Fahrer und Passagiere sind aber weiterhin verunsichert. Wie sicher ist es eigentlich, sich heute mit dem Bus fortzubewegen?

Daimler Buses trägt dieser Verunsicherung Rechnung und ist sich als Marktführer der großen Verantwortung gegenüber seinen Kunden bewusst. Sowohl Mercedes-Benz als auch Setra Stadt-, Überland- und Reisebusse verfügen über hochentwickelte Klimaanlagen und Lüftungssysteme. Diese sorgen für viel frische Luft und wirken so der Infektionsgefahr durch Aerosole entgegen.

Was tut Daimler Buses dafür, dass Fahrer und Fahrgäste in Corona-Zeiten sicher unterwegs sind?

Welche Maßnahmen gibt es bereits? Woran wird zur Zeit gearbeitet?

• Permanenter Luftaustausch

Basis der Klimatechnik sind Klimaanlagen mit besonders hohem Frischluftanteil und wirkungsvollen Filtersystemen. Bei gemäßigten Temperaturen reicht der Frischluftanteil sogar je nach Modell und Ausführung bis zu 80 bzw.100 Prozent.
Dabei wird die Luft alle ein bis fünf Minuten komplett aus-getauscht. Zum Vergleich: Das pro Stunde bewegte Luft -volumen entspricht dem von bis zu 35 Einfamilienhäusern. Insgesamt steht dem Fahrgast damit ein deutlich höherer Frischluftanteil im Omnibus zur Verfügung als zum Beispiel im Flugzeug hocheffiziente Filtertechnik. Bei Reisebussen entsteht konzeptbedingt durch die Entlüftung über den Fußraum ein sanft er, vertikaler Luftstrom, der Luftverwirbelungen wirkungsvoll verhindert.
Die hochwirksamen Filter der sogenannten G3-Kategorie filtern potenziell virentragende Partikel und Staubanteile mit einer Größe von mindestens 0,5 Mikrometer aus der Luft heraus und schaff en so eine gesunde Wohlfühlatmosphäre an Bord. Weniger Fahrgäste, Fahrer auf Distanz, Maskenpflicht an Bord … Busfahren in Corona-Zeiten hat sich massiv verändert. Daimler Buses hat viele Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit an Bord für alle weiter zu erhöhen. Das beginnt zum Beispiel beiausführlichen Reinigungs- und Hygienehinweisen oder aktualisierten Servicehinweisen für die hochwirksamen Luftfilter. Parallel werden in Kürze praktikable Corona-Nachrüstpakete angeboten – in Prüfung sind beispielsweise Dosierspender für Desinfektionsmittel.

• Nachrüstung im Fokus

Besonderes Augenmerk richten die Daimler Buses Techniker auf die Klimatisierung und Lüftung. Das Ziel: ein Maximum an Frischluft , um eine Ansammlung von Aerosolen zu vermeiden. Dazu verfügen Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra über eine leistungsstarke Klimaanlage und ein geeignetes Lüftungssystem. In manchen Überland- und Stadtbussen kann der permanente Luftaustausch über Klappfenster weiter unterstützt werden. Daimler Buses arbeitet ständig an der Verbesserung der Systeme, um den Frischluftanteil noch weiter zu erhöhen. Um Tröpfcheninfektionen zu verhindern, werden schon seit Jahren Fahrertrennwände in verschiedenen Höhen aus Ein-scheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Polycarbonat mit allen erforderlichen gesetzlichen Abnahmen angeboten. Seit kurzem sind diese für Stadtbusse und einige Überlandmodelle zur Nachrüstung im OMNIplus Servicenetz verfügbar. Damit die erste Sitzreihe wieder voll genutzt werden kann, sind weitere Fahrertrennwände aus Polycarbonat mit Hochdruck in Vorbereitung für Mercedes-Benz und Setra Reisebusse.

FORSCHUNG LÄUFT AUF HOCHTOUREN

Weiterer Schwerpunkt der Anti-Corona-Maßnahmen ist die Reduzierung bzw. Abtötung von Viren und Keimen im Bus. So könnten zukünftig antibakteriell und antiviral beschichtete Haltestangen in Überlandbussen verbaut werden. Für Luftfilter, Sitzbezüge und andere Bauteile sind solche keimabweisenden Beschichtungen derzeit in der Testphase.

Heizung Lüftung Klima – Automatik Betrieb (AUTO Modus)

Außentemp. 8-26°C / max. Frischluft betrieb kompletter Luftwechsel alle 2 min jährlicher Zeitanteil Mitteleuropa ca. 80%

Außentemp. kleiner 8°C bzw. größer 26°C / Mischluft betrieb kompletter Luftwechsel alle 4 min jährlicher Zeitanteil Mitteleuropa ca. 20%

Außentemp. größer 35°C / Smog-Taste (Tunnel, Stau ) Kein Luftwechsel möglich jährlicher Zeitanteil Mitteleuropa < 1%

Mindestluftwechselrate Wohngebäuden: 0,5 mal pro Stunde während im Bus alle 2 bis 4 Minuten ein Austausch sichergestellt ist

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• Die Abluft aus dem Fahrgastraum gelangt beidseitig über Öffnungen in den Kofferraumbereich.
• Dadurch wird eine gleichmäßig vertikale (von oben nach unten) Luftführung/Entlüftung über die gesamte Fahrgastraumlänge erreicht.
• Die Abluft wird durch die Luftströmung aus dem Kofferraumbereich zum Ersatzradbereich gespült und entweicht ins Freie.
• Zusätzliche Entlüftung (1) für Fahrerplatz im Frontbereich unterhalb Reisebegleiterstuhl im Einstieg

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Das Entlüftungsgitter (1) im Kofferraum sollte nicht komplett mit Gepäck verdeckt werden, weil dadurch der Luftdurchsatz stark reduziert wird. Ist keine ausreichen-de Luftzirkulation vorhanden, wird die Luftaustauschrate im Fahrgastraum deutlich reduziert.
Die Öffnungen (2) dienen zur Luftführung und dürfen nicht verkleinert oder verschlossen werden.
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• Fahrzeugentlüftung über Entlüftungsgitter (1) unter dem Ersatzrad.

• Während der Fahrt entsteht am Unterboden eine Unterdruckzone wodurch die Entlüftung zusätzlich unterstützt wird.

Achtung! Einbaurichtung Ersatzrad beachten.
Richtige Einbaulage: Felge zeigt nach oben.

• Entlüftungsgitter (1) darf nicht abgedeckt, verkleinert oder verschlossen werden.

• Ersatzrad darf nicht als Aufbewahrungsfach benutzt werden, da sonst der Querschnitt verkleinert und der Luftdurchsatz reduziert wird.

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FAHREREMPFEHLUNG ZUR DURCHSPÜLUNG INNENRAUM

Vor Fahrtantritt:

• Durchspülung Fahrzeug im Frischluft betrieb: Motorlauf bei geschlossenen Türen und Fahrerfenster. HLK Klimabetrieb deaktiviert (Lüftungsbetrieb) Gebläsedrehzahl min. 50%. Nach max. 4 Min. kompletter Luftaustausch erfolgt. Nach 4 Min anschließend den HLK – AUTO Modus aktivieren.

• Überprüfung freier Querschnitt der Entlüftungsgitter im Kofferraum und unter Ersatzrad

• Überprüfung Einbaurichtung Ersatzrad

Während der Fahrt:

• Fahrerfenster & Dachluken bei Fahrt geschlossen halten.

• „AUTO“ Modus benutzen.

• SMOG & Reheat Taste nur situationsbedingt so kurz wie notwendig verwenden (Tunnel, Stau, Beschlag Scheiben)

• „Dauer“ für SMOG & Reheat im Menü auf kürzeste Zeit einstellen.

•  Zur Vermeidung der SMOG Taste im Stau ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.

•  Erhöhung der Luftwechselrate ist möglich durch Erhöhung der Gebläsedrehzahl.

Bei Pausen:

• Wenn Fahrzeug beaufsichtigt. Klimabetrieb deaktiviert, Fahrerfenster, Dachluken und beide Türen zur Durchlüftung geöffnet.

Nach Fahrtende:

• Durchspülung Fahrzeug im Frischluft betrieb: Motorlauf bei geschlossenen Türen und Fahrerfenster. HLK Klimabetrieb deaktiviert (Lüftungsbetrieb)

• Gebläsedrehzahl min. 50%. Nach max. 4 Min. kompletter Luftaustausch erfolgt. Nach 4 Min anschließend den HLK – AUTO Modus aktivieren.

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WEITERE EMPFEHLUNGEN

• Gepäckablagen nicht überfüllen um eine optimale Luftdurchströmung zu ermöglichen
• Filtertausch gemäß Wartungsvorgabe ( alle 6 Monate / Info BUSDOC ) => kein Ausklopfen oder Ausblasen
• Empfehlung Verkürzung des Wechselintervalls
• Fahren im HLK – AUTO Modus
• Regelmäßige Fahrzeuginnenreinigung (Info BUSDOC)
• Empfehlung Luft düsen im Service Sets (zur besseren Durchspülung sollten alle Luft düsen offen stehen)
• Toilettenbenutzung nur im Notfall daher ausreichende Pausen einplanen
•  Markierungsband an Tür 1 zur Sicherstellung 1,5m Sicherheitsabstand
• Einbahnstraßen Betrieb => Tür 1 Einlass, Tür 2 Ausgang (wenn nicht abweichend geregelt durch Ländervorgabe)
• Auf aktuelle lokale Regelung zur Maskentragepflicht hinweisen
• Besetzung der Sitze je nach lokalen Vorgaben ( z.B. 1 Sitzreihe hinter Fahrer frei, Sitzreihen frei versetzt, einzelne Sitze frei,…)
• Fahrgäste in 2 Gruppen einteilen (Einsteigen hinten / Einsteigen vorne)

WEITERE KURZFRISTIGE GEPLANTE MASSNAHMEN FÜR NACHRÜSTUNG

• Aktivfilter / Erhöhung Filtergüte
• Untersuchung Oberflächenbehandlung (Antivirale Beschichtung)
• Abschottung Trennwand Fahrer
• Verbau Desinfektionsmittelspender
• Untersuchung weiterer Erhöhung Frischluftanteil
• Untersuchung Einsatz UV-C Licht FGR / Toilettenkabine
• Untersuchung Einsatz Ionisator / Ozoneinsatz in Toilettenkabine
• Untersuchung Einsatz Beduftung Hygiene Duft Fahrgastraum / Toilettenkabine

Quellenangabe: Evobus

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